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ETFs zur Rente

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Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

  1. Was sind ETFs?
  2. Wie funktionieren ETFs?
  3. Wie gut kann man mit ETFs anlegen?
  4. Was sind Aktien?
  5. Was sind Anleihen?
  6. Was sind Immobilien?
  7. Was sind Rohstoffe?
  8. Was ist Bargeld und der Geldmarkt?
  9. Welche Kosten entstehen bei ETFs?
  10. Was ist der Ausgabeaufschlag?
  11. Was sind Transaktionsgebühren?
  12. Was sind Verwaltungsgebühren?
  13. Wie sicher sind ETFs?
  14. Welche Vorteile habe ich mit ETFs gegenüber normalen Investmentfonds?
  15. Welche Nachteile ergeben sich durch ETFs?
  16. Was macht ETFs in einem Versicherungsmantel als Honorartarif so attraktiv?
  17. Welche Anbieter stellen ETFs in Honorartarifen zur privaten Altersvorsorge zur Verfügung?

Was sind ETFs?

Erfahrungen und Tipps zu ETFs und Renten mit HonorartarifenETFs oder Exchange Traded Funds sind genau wie andere Fonds auch Wertpapiere und können an Börsen gehandelt werden. Sie werden auch als börsengehandelte Indexfonds bezeichnet. Genauer gesagt sind ETFs eine Sammlung oder ein Portfolio von Wertpapieren. Die Zusammensetzung der Wertpapiere in einem ETF wird durch den Index vorgegeben, der mit einem ETF nachgebildet werden soll. Damit ergibt sich für private Anleger, die sich nicht allzu gut am Kapitalmarkt auskennen, auch ein Vorteil, denn durch die Wahl eines oder mehrerer ETFs investieren Anleger sehr stark am tatsächlichen Marktgeschehen.

Das kann bei gemanagten Fonds durch den Einfluss der verwaltenden Fondsmanager sehr wohl ganz anders aussehen, denn hier kommen individuelle Einflussfaktoren und Strategien hinzu, durch die der Anleger oder Investor seine gewünschten Erträge nicht immer besser oder wenigstens genauso wie ein Index, der ja den Markt repräsentiert, erwirtschaftet.

Wie funktionieren ETFs?

Erfahrungen und Tipps zu ETFs und Renten mit HonorartarifenZiel eines ETF ist es, einen Index nachzubilden. So ein Index, oder auch Vergleichsindex genannt, könnte z.B. der DAX sein, in dem die 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands zusammengefasst sind. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von ETFs oder Indexfonds, über die in verschiedenste Bereiche investiert werden kann. Das können z.B. Unternehmen in anderen Ländern, in Europa, Amerika oder Weltweit sein. Außerdem kann in bestimmte Technologiezweige oder Rohstoffbereiche investiert werden. Die Möglichkeiten sind vielfältig und für jeden Anleger/ Investor ist etwas dabei.

Was die ETFs im Kern ausmacht, ist die meist große Bandbreite an Wertpapieren, in die gleichzeitig mit sehr geringem Aufwand investiert wird. Dadurch entsteht neben einer niedrigen Kostenquote eine starke Streuung oder auch Diversifizierung des Risikos, wodurch sich die Sicherheit des Investments einer Geldanlage erhöht.

Es geht bei ETFs nicht darum den Vergleichsindex zu schlagen, wie das meist bei Vermögensverwalteten Fonds angedacht ist, sondern in etwa die gleichen Ergebnisse zu erzielen. Da die Anteile von Wertpapieren innerhalb eines ETF durch den Vergleichsindex vorgegeben sind, ist der Aufwand zur Analyse, der Vorauswahl und der prozentualen Aufteilung der jeweiligen Anteile sehr gering oder entfällt sogar komplett. Aus diesem Grund werden ETFs auch als passive Fonds bezeichnet, denn sie werden nicht aktiv gemanagt. Damit fallen auch die Ausgaben für einen Vermögensverwalter weg, was die Gesamtkostenquote drückt und positiv auf die Gewinnentwicklung wirkt.

ETFs sind aufgrund ihrer einfachen Handhabung, der voreingestellten Zusammensetzung, der breiten Risikostreuung und der niedrigen Kosten auch für private Anleger zur Altersvorsorge geeignet. Gerade wenn es um längere Anlagezeiträume geht, sollte man sich als Verbraucher auch mit ETFs beschäftigen. Wie sich ETF-Portfolios entwickeln, die nicht von Vermögensverwaltern zusammengestellt wurden, können Sie in den Live-Depots einsehen.

Wie gut kann man mit ETFs anlegen?

Erfahrungen und Tipps zu ETFs und Renten mit HonorartarifenMit ETFs kann man sehr breit gefächert investieren. Dabei hält sich der Aufwand zur Analyse und Auswahl von einzelnen Anteilswerten in Grenzen, denn die Wertpapiere und deren Aufteilung in ETFs sind bereits vorgegeben. Dies ist ein Grund weshalb ETFs gerade für Einsteiger geeignet sind.

Als Anleger oder Investor haben Kunden dennoch die Wahl auf unterschiedliche Anlageschwerpunkte mit verschiedenem Chance – Risiko – Verhältnis zu setzen. Das können Verbraucher, die gern noch breiter streuen wollen, über die einzelnen Anlageklassen oder auch Assetklassen machen.

Folgende Anlageklassen, in die Verbraucher separat oder als Mischung investieren können, sollten Sie auch unabhängig von ETFs kennen: Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, Bargeld und Geldmarkt.

Was sind Aktien?

Die Aktie ist eine Möglichkeit, über die sich Firmen, wie Aktiengesellschaften, Geld beschaffen können, um damit in neue Technologien zu investieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine Aktie ist ein börsengehandeltes Wertpapier mit verbrieften Rechten und Pflichten. Die Aktie wird von Aktiengesellschaften an Aktionäre für eine bestimmte Einlagesumme (Kapital oder Investitionssumme) herausgegeben. Über diese Einlagensumme wird jeder Aktionär in einem gewissen Maße Mitinhaber an dem Unternehmen. Das bedeutet, er erhält über die Aktie Anteile an einem Unternehmen.

Da diese Firmenanteile abhängig vom wirtschaftlichen Wert des jeweiligen Unternehmens sind, bezeichnet man diese Form des Investierens auch als Investment in Sachwerte. Als Gegenzug für die gezahlte Einlagesumme ist jeder Aktionär sowohl an den zukünftigen Gewinnen und Verlusten beteiligt. Die Gewinne fließen von den Aktiengesellschaften in der Regel als Dividendenzahlungen einmal pro Jahr an die Aktionäre zurück.

Was sind Anleihen?

Erfahrungen und Tipps zu ETFs und Renten mit HonorartarifenDie Anleihe, oder auch Schuldverschreibung oder Rentenpapier genannt, ist ein festverzinsliches Wertpapier und ebenfalls eine Möglichkeit, wie sich Firmen oder auch Staaten Kapital beschaffen können. Sie werden daher auch als Unternehmensanleihe oder Staatsanleihe bezeichnet. Jedoch erwerben die Kapitalgeber keine Anteile an dem Unternehmen oder gar einem Staat, in deren Entwicklung sie investieren möchten. Die Investoren oder auch Kapitalgeber werden zu Gläubigern, denn sie geben dem Unternehmen oder dem Staat einen Kredit.

Als Kreditgeber sind die Investoren, genau wie sonst eine Bank, von der Bonität oder auch Zahlungsfähigkeit des Kreditnehmers, in diesem Fall einer Firma oder einem Staat, abhängig.

Als Garantie erhalten die Investoren ein Versprechen auf Rückzahlung des eingezahlten Kapitals am Ende einer vereinbarten Laufzeit plus einer garantierten laufenden Verzinsung über die vereinbarte Vertragszeit hinweg. Je besser die Zahlungsfähigkeit oder Bonität der Firma oder des Staates, desto besser oder niedriger die Zinsen für den Kreditgeber. Zu beachten ist, dass Sie als Investor und Kreditgeber für ihre Investition in Anleihen mit hohen Zinsen oft auch eine schlechtere Bonität oder auch Zahlungsfähigkeit in Kauf nehmen.

Ein Vorteil von Anleihen gegenüber Aktien ist, dass sie als Investor weniger Marktschwankungen unterliegen, im Gegenzug aber auch nicht an überdurchschnittlichen Wertenwicklungen teilhaben werden. Manchmal kann es besser sein, sich mit etwas weniger zufrieden zu geben. Das ist jedoch keine Garantie, dass es in diesem Bereich der Anleihen nicht auch zu totalen Ausfällen kommen kann.

Vielmehr gilt es für sich ein gesundes Mischungsverhältnis zu finden, über das das Kapital entsprechend der zur Verfügung stehenden Anlagezeiträume in den unterschiedlichen Anlageklassen aufzuteilen ist.

Was sind Immobilien?

Unter dem Investment in Immobilien ist nicht der direkte Kauf einer einzelnen Immobilie gemeint. Vielmehr geht es um börsengehandelte Immobilienfonds, über die sich Investoren und Anleger an börsengehandelten Immobiliengeschäften beteiligen können.

Durch eine Beteiligung an den an einer Börse gehandelten Immobiliengeschäften haben Investoren und Anleger die Möglichkeit, ihr Kapital auf mehrere gewinnbringende Immobilienprojekte zu verteilen, um einerseits das Risiko zu streuen und auf der anderen Seite die Chance auf einen maximalen Gewinn zu erhöhen. Außerdem ist ein Zukauf und Verkauf von Anteilen nicht begrenzt oder eingeschränkt, da die Investoren oder Anleger auf viele Immobilienprojekte zugreifen können.

Was sind Rohstoffe?

Erfahrungen und Tipps zu ETFs und Renten mit HonorartarifenEs gibt fast nichts, in das Sie als privater Anleger oder Investor investieren können. Dazu gehören auch Rohstoffe, in die auch über ETFs investiert werden kann. Die Bedeutung von Rohstoffen als mögliches Investment nimmt immer mehr zu, daher gilt es auf einige Besonderheiten zu achten.

Rohstoffe kommen in verschiedenen Kategorien vor. Es wird unterschieden zwischen fossilen Energieträgern (Rohöl, Erdgas, Gasöl, Heizöl und Benzin), Edelmetallen (Gold, Silber, Platin, Palladium) Industriemetallen (Aluminium, Kupfer, Nickel, Zink, Blei), Agrarprodukten (Kaffee, Weizen, Mais, Sojabohnen, Baumwolle, Zucker, Kakao, Orangensaft) und der Viehwirtschaft (Rinder und Schweine), um nur die Bekanntesten zu nennen.

Anleger und Investoren, die sich für Rohstoffe als Beimischung zu einem ausgewogenen Anlageportfolio entscheiden, können an der zu erwartenden zukünftigen Preisentwicklung der Rohstoffe teilhaben. Sie setzen demnach, ausgehend vom jeweiligen Rohstoff-Basiswert, auf eine zu erwartende Preisentwicklung und partizipieren davon. Dieser zukünftige Preis wird auch als Future-Preis bezeichnet.

Was ist Bargeld und der Geldmarkt?

Eine weitere Möglichkeit sein Geld vor allem kurzfristig und flexibel zu parken, ist das Bargeld und der Geldmarkt. Das Bargeld ist sehr flexibel und unterliegt keinen Schwankungen durch Marktpreise. Die Gewinnerwartung in diesem Anlagesegment ist jedoch sehr gering und kann unter Berücksichtigung der Inflationsrate auch ins Negative laufen. Der Geldmarkt ist im Vergleich zu dem Kapitalmarkt eher für kurzfristige Anlagen geeignet. Dazu zählen zum Beispiel Tagesgelder oder auch Monatsgelder mit Laufzeiten von maximal 12 Monaten.

Wenn Sie als Verbraucher in Geldmarkttitel oder auch Geldmarktfonds investieren möchten, dann ergibt sich für den Verbraucher folgender Vorteil: Die Anleger und Investoren erhalten eine hohe Flexibilität, denn sie können jederzeit wieder über ihr Kapital verfügen, ohne an die üblichen Fristen von 30, 60 oder 90 Tagen gebunden zu sein.

Welche Kosten entstehen bei ETFs?

Erfahrungen und Tipps zu ETFs und Renten mit HonorartarifenDie Kosten sind neben einer guten Anlagestrategie und der Auswahl der passenden Anlageklassen ein entscheidendes Kriterium für die Gewinnentwicklung einer Geldanlage bzw. des Investments. Bei ETFs wird dem Anleger die Entscheidung zur passenden Anlagestrategie weitestgehend abgenommen, denn die Investmentstrategie wird durch den Vergleichsindex vorgegeben. Lediglich wenn der Anleger mehrere ETFs in ein Portfolio zusammenfügt, muss er sich entscheiden mit welcher prozentualen Gewichtung/ Aufteilung er die jeweiligen ETFs in seiner Anlagestrategie platziert. Bei den Kosten hat der Verbraucher schon eher die Möglichkeit sich zu orientieren und Einfluss zu nehmen. So sollten sich private Anleger, die noch wenig Erfahrung haben, an folgenden Punkten orientieren.

Da wären z.B. die Depotgebühren, der Ausgabeaufschlag, die Verwaltungsgebühren und die Transaktionsgebühren. Um Anteile an ETFs erwerben zu können, benötigen Anleger ein Depot. Für dieses Depot fallen in der Regel Depotgebühren an, die je nach Anbieter unterschiedlich hoch sind und pauschal erhoben werden. Die Depotgebühren sind vom Anleger oder Investor an die Bank zu zahlen, die das Depot zur Verfügung stellt. Wenn sich Anleger für einen ETF im Versicherungsmantel entscheiden, dann sind diese Depotgebühren meist in den Verwaltungsgebühren der Versicherer eingeschlossen, so dass dafür nicht nochmals extra zu zahlen ist.

Was ist der Ausgabeaufschlag?

Ausgabeaufschläge fallen beim Kauf von ETFs für Privatanleger in der Regel nicht an, da ETFs nur über die Börse erworben werden können und nicht über eine separate Fondsgesellschaft. Übliche Ausgabeaufschläge gerade bei klassischen Fonds liegen etwa zwischen 2,5 und 5 oder sogar 6 Prozent.

Der Kauf von ETFs, aber auch von klassischen Investmentfonds im Versicherungsmantel, ist in der Regel frei von Ausgabeaufschlägen. Dadurch sparen Anleger bei Sparverträgen mit ETFs und im Versicherungsmantel jede Menge Geld, das ihnen direkt für ihr Investment zur Verfügung steht und von Beginn an mehr Gewinne erwirtschaften kann.

Was sind Transaktionsgebühren?

Bei jedem Kauf oder Verkauf von Anteilen des jeweiligen ETF fallen Ordergebühren an. Diese werden auch als Transaktionsgebühren bezeichnet und sowohl von der Depotbank und der Börse erhoben.

Die Transaktionsgebühren liegen je nach Anbieter etwa bei 0,95 bis 2,00 Euro. Wenn sich Anleger oder Investoren für ETFs oder klassische Investmentfonds im Versicherungsmantel entscheiden, fallen diese Transaktionsgebühren unter Umständen teilweise oder ganz weg.

Was sind Verwaltungsgebühren?

Erfahrungen und Tipps zu ETFs und Renten mit HonorartarifenDie Verwaltungsgebühren stellen bei ETFs einen weiteren Vorteil gegenüber den klassischen Investmentfonds dar. Sie können bei Indexfonds teilweise 3 bis 5 Mal niedriger ausfallen, wie es bei vergleichbaren klassischen Investmentfonds der Fall wäre.

Da die Verwaltungsgebühren fast immer prozentual an das Fondsguthaben gebunden sind, ist das Einsparpotential durch die Verwendung von ETFs enorm und stellt einen gewichtigen Vorteil gegenüber den klassischen Investmentfonds dar.

Je nach ausgewählter Anlageklasse fallen bei ETFs Verwaltungsgebühren von 0 bis 1 Prozent an. Meist werden zu den Verwaltungsgebühren auch noch die fixen Gebühren für zum Beispiel Fondsverwaltung, Portfoliomanagement, Wirtschaftsprüfung und Betriebskosten mit aufgeführt und in der sogenannten Gesamtkostenquote definiert.

Die Gesamtkostenquote bezeichnet man auch als Total Expense Ratio oder kurz TER. Bei besonders liquiden ETFs liegt diese bei nahezu Null, wogegen diese TER bei sehr ausgefallenen ETFs auch leicht bei 0,95 Prozent liegen kann.

Um einen beispielhaften Vergleich aufzuzeigen: die TER bei klassischen Fonds liegt meist zwischen 0,8 bis 2 Prozentpunkten. In diesem Zusammenhang sollten Anleger, gerade wenn sie auf gemanagte Fonds setzen, nach der Erstattung von Kick-Backs Ausschau halten, denn darüber kann die Gesamtkostenquote erheblich gedrückt werden. Solche Erstattungen von Kick-Backs erhalten Anleger vornehmlich bei Investments innerhalb von Versicherungslösungen.

Wie sicher sind ETFs?

Erfahrungen und Tipps zu ETFs und Renten mit HonorartarifenAuch beim Investieren in ETFs sind Anleger, wie bei allen anderen Finanzprodukten, den Risiken des Finanzmarktes ausgesetzt. Es sollen hier nur einige Risiken genannt werden, die man als Investor im Kopf haben sollte.

So existiert bei ETFs trotz der meist großen Risikostreuung ein gewisses Marktpreisrisiko, denn beim Kauf oder Verkauf sind auch ETFs den Preisschwankungen des Kapitalmarktes ausgesetzt.

Ein anderes Risiko würde darin bestehen, sich entweder für einen sehr breit aufgelegten, weltweit ausgerichteten Indexfonds zu entscheiden. Hier wird das sogenannte Länderrisiko auf sehr viele Wertpapiere in den verschiedensten Ländern verteilt, wodurch sich das Verlustrisiko reduziert und die Sicherheit der Anlage erhöht.

Im Gegensatz dazu könnten Anleger auf einen ganz speziellen Industriezweig setzen, der über einen Index abgebildet wird. Das wäre dann das Branchenrisiko, bei dem Investoren gerade wegen der Spezialisierung entweder eher höhere Gewinne oder, bei unerwarteter negativer Marktentwicklung, höhere Verluste realisieren können. Als Ursache für das jeweilige Extrem wäre hier unter anderem die geringe Streuung des Risikos verantwortlich. Ein weiteres Risiko wäre das Bonitätsrisiko, das sich für Anleger ergibt, wenn sie über ETFs in Anleihen oder Rentenpapiere investieren, denn dort besteht immer ein gewisses Ausfallrisiko des Emittenten der Anleihe. Es empfiehlt sich gerade für private Anleger mit weniger Erfahrung eine breit aufgestellte Anlagebasis zu wählen. Das könnte zum Beispiel ein weltweit ausgerichteter ETF sein. Diesen könnte man dann um einige spezielle Länder, Branchen oder Rohstoffe ergänzen und je nach Marktentwicklung anpassen. Über diese Vorgehensweise ist immer eine ausreichende Risikostreuung gewährleistet, durch die in erster Linie erst einmal Verluste vermieden werden.

Ein grundsätzlicher Fakt, der ein Investment in ETFs besonders sicher macht, ist neben einer sehr flexiblen Handhabung und der breiten Risikostreuung, die Einstufung der ETFs als Sondervermögen.

Als Sondervermögen wird das Kapital bezeichnet, das als Einlage zur Schaffung von Kapitalvermögen gegen die Ausgabe von Anteilsscheinen verwendet wird. Dieses Kapital der Anleger und Investoren ist getrennt von dem Vermögen einer Investmentgesellschaft, der Depot führenden Bank oder jedes anderen Produkt gebenden Anbieters (Bank oder Versicherung) zu führen. Das bedeutet, dass bei einer Insolvenz dieser vorher genannten Gesellschaften oder Unternehmen die Gelder der Anleger immer sicher und geschützt sind. Damit ist dieses Sondervermögen um ein Vielfaches sicherer, als dies gern immer von der Einlagensicherung bei Banken angenommen wird. Das Sondervermögen unterliegt keinen Einschränkungen und Begrenzungen, wie die Einlagensicherung der Banken.

Welche Vorteile habe ich mit ETFs gegenüber normalen Investmentfonds?

1) Niedrige Kosten

Der wohl größte Vorteil von ETFs gegenüber klassischen oder auch vermögensverwalteten Investmentfonds sind die Kosten. Während klassische Investmentfonds allein in der Verwaltung etwa 1,5 bis 2 Prozent an Gebühren erheben, fallen bei börsengehandelten Indexfonds (ETFs) lediglich Gebühren zwischen 0 und etwa 0,8 Prozent an. Da diese Verwaltungsgebühren jedes Jahr fällig werden und immer auf das gesamte Fondsguthaben gerechnet werden, ergibt sich über die Jahre eine sehr große Summe, die dem Investor oder Anleger bei klassischen Investmentfonds oder auch vermögensverwalteten Fonds verloren gehen. Zusätzlich werden bei klassischen Investmentfonds und vermögensverwalteten Fonds von der jeweiligen Fondsgesellschaft oft Ausgabeaufschläge erhoben, die teilweise bis zu 5 Prozent oder mehr von der Beitragssumme beanspruchen. In den seltensten Fällen sind diese verwalteten Fonds in der Lage eine so hohe Rendite zu erwirtschaften, um neben dem angestrebten Gewinn auch noch die gesamten Gebühren zu erwirtschaften. In zahlreichen Studien, wie zum Beispiel von dem Finanzforscher Mark Carhart, konnte nachgewiesen werden, dass über 90 Prozent der untersuchten klassischen und auch vermögensverwalteten Investmentfonds schlechtere Ergebnisse erzielten als ihre Vergleichsindizes.

2) Sehr hohe Liquidität

ETFs werden an der Börse gehandelt, wodurch die Anteile jederzeit gekauft und verkauft werden können. Investoren und Anleger können ihre erworbenen Anteile damit zu jedem Zeitpunkt in Bargeld umwandeln. Im Gegensatz dazu müssen Anleger und Investoren, die sich für klassische oder vermögensverwaltete Investmentfonds entschieden haben, meist mehrere Tage warten bis die Auszahlung der in Bargeld umgewandelten Investmentanteile erfolgt.

3) Hohe Sicherheit

Wie auch in den oberen Absätzen beschrieben, sind ETFs durch die Einstufung als Sondervermögen sehr sicher, denn das Kapital der Anleger und Investoren wird immer getrennt vom Vermögen der jeweiligen Depot führenden Bank, Fondsgesellschaft oder einer Versicherung geführt. Sollte einmal eines dieser Gesellschaften in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, so hat das keine Auswirkungen auf die Guthaben der Investoren oder Anleger.

4) Hohe Transparenz

Anleger und Investoren wollen gern sehen wo und mit welchem Ergebnis ihr Geld gerade investiert ist. Bei börsengehandelten Indexfonds oder ETFs sind diese Daten sehr aktuell über die täglichen Veröffentlichungen in Funk, Fernsehen aber auch den herkömmlichen Printmedien (Tageszeitung) ersichtlich. Das kann bei klassischen oder vermögensverwalteten Investmentfonds schon einmal einige Zeit dauern, bis es dazu von Seiten der Fondsgesellschaft eine Auskunft gibt, denn diese Veröffentlichungen werden meist zu einem bestimmten Stichtag durchgeführt. Es kommt hier sehr oft zu einem zeitlichen Versatz, wodurch die Daten weniger aktuell sind.

5) Gute Streuung des Risikos

ETFs unterliegen in ihrer Zusammensetzung und Auswahl der Wertpapiere einer sehr hohen Streuung oder auch Diversifikation. Die Ursache dafür ist in der Zusammensetzung der Vergleichsindizes zu finden, denn diese enthalten je nach Index schnell 50 verschiedene Unternehmenswerte, können aber auch mehrere 100 oder sogar über 1000 Unternehmenstitel beinhalten. Man denke dabei nur mal an einen weltweiten Index wie den MSCI World. Würde ein Anleger oder Investor ein solches ETF Portfolio eigenständig über jeden Titel hinweg analysieren und von Hand zusammenstellen, so wären da einiges an Hintergrundwissen und Zeit notwendig. Die Absicherung vor einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist damit bei ETFs auf einem sehr hohen Level anzusetzen.

6) Auch für private Anleger mit kleinem Budget möglich

Erfahrungen und Tipps zu ETFs und Renten mit HonorartarifenIn ETFs können neben institutionellen Anlegern auch private Anleger investieren. Von vielen Depotbanken und auch Versicherungen werden mittlerweile Sparpläne angeboten, bei denen die Investoren schon ab 25 Euro monatlich investieren können. So erhalten Verbraucher schon bei kleinen Sparbeiträgen ein maximales Maß an Sicherheit plus die Möglichkeit direkt an der Entwicklung des Marktes zu partizipieren.

Welche Nachteile ergeben sich durch ETFs?

Was auf der einen Seite als Vorteil aufgeführt wurde, kann für so manchen Anleger oder Investor in ETFs auch als Nachteil empfunden werden, denn ETFs sind durch die Nachbildung eines oder mehrerer Vergleichsindizes in ihrer Gewinnentwicklung beschränkt. Die Begrenzung der Rendite ist an die Entwicklung des ausgewählten Vergleichsindex gekoppelt, denn es werden lediglich die gleichen Wertpapiere zu gleichen Anteilen in den ETF aufgenommen, die auch im Vergleichsindex vorkommen. Ein Übertreffen des Vergleichsindex ist seitens der Anleger oder Investoren nicht möglich. Andererseits ist die Chance mehr Rendite mit Hilfe von vermögensverwalteten Investmentfonds zu erzielen ebenfalls nicht allzu hoch, denn nachweislich sind deren Kosten oft so hoch, dass nur sehr wenige dieser vermögensverwalteten Fonds einen Vergleichsindex schlagen.

Ein anderer Nachteil wäre die Einflussnahme des Anlegers oder Investors. Auf die Struktur eines ETF können gerade individuell anlegende und selbst handelnde Anleger keinen Einfluss nehmen.

Was macht ETFs in einem Versicherungsmantel als Honorartarif so attraktiv?

Mittlerweile hat es sich auch unter Experten herumgesprochen, dass die modernen Tarifgenerationen der Honorartarife als Versicherungslösung echte Alternativen zu reinen ETFs oder Fondsdepots darstellen. Hier sollen kurz die wichtigsten Vorteile aufgelistet werden, die die neuen Versicherungslösungen als Honorartarife in verbraucherfreundlichem Licht erstrahlen lassen. Die nachfolgende Betrachtung ist besonders interessant unter dem Gesichtspunkt, dass Anleger ihre Freibeträge bereits ausgeschöpft haben.

Kostenvorteile

  • Keine Abschlusskosten*
  • Geringe Verwaltungskosten p.a.*
  • Vollständiger Erstattung von Kickbacks*
  • Kostenfreies Switchen und Shiften*
  • Kostenfreie Zuzahlungen und Entnahmen*
  • Keine Gebühren für Entnahmen oder Vertragsauflösungen*
  • Keine Fristen für Vertragsbeendigungen oder Unterbrechungen*

Steuervorteile

  • Abgeltungssteuervorteile auf Zinsen, Dividenden und Kurzgewinne
  • Fondsüberschüsse sind zu 100% abgeltungssteuerfrei
  • Halbertragsbesteuerung
  • Im Todesfall komplett steuerfreie Auszahlung der Gewinne

Handling-Vorteile

  • Tägliche Verfügbarkeit per Onlineordner mit TAN-Verfahren*
  • Transparenz bei Produktkosten und Vergütung
  • Übertragung bestehender Fondsdepots möglich*
  • Ca. 4.000 Fonds inkl. großer ETF Auswahl und Dimensional Fonds*
  • Optionale Einbindung von Vermögensverwaltungsstrategien*
  • Optionale Nutzung des Stop+Go Performance-Systems*
  • Datenschnittstellen zu den führenden Investment-Pools*

*abhängig vom Anbieter

Welche Anbieter stellen ETFs in Honorartarifen zur privaten Altersvorsorge zur Verfügung?

Die nachfolgend aufgelisteten Gesellschaften stellen ETFs und Investmentfonds in Honorartarifen zur Verfügung. Versicherer mit dem Angebot von Honorartarifen zur Altersvorsorge bieten eine große Auswahl an vermögensverwalteten Investmentfonds und ETFs, so dass Verbraucher darüber die Vorteile eines Institutionellen Anlegers nutzen können. So profitieren Anleger und Investoren, die sich für Honorartarife im Versicherungsmantel entscheiden, von den Kick-Back-Erstattungen, die teilweise zu 100 Prozent an die Anleger weitergeleitet werden. Die sich dadurch ergebenden Kostenvorteile sind gegenüber den auf online Plattformen handelbaren ETFs oder klassischen Investmentfonds enorm. Hier empfiehlt es sich gerade als Anleger oder Investor genauer zu vergleichen oder einmal die gewohnten Denkweisen zu hinterfragen, vor allem wenn bereits sämtliche Freibeträge ausgeschöpft wurden.

Weiterführende Informationen zu ETF´s und Honorartarifen!

Anbieterliste

Honorartarife und Nettotarife der AltenLeipziger Versicherung zur Altersvorsorge

Honorartarife und Nettotarife der Stuttgarter Versicherung zur Altersvorsorge

Honorartarife und Nettotarife der Canada Life Versicherung zur Altersvorsorge

Honorartarife und Nettotarife der Condor Versicherung zur Altersvorsorge

Honorartarife und Nettotarife von Die Bayerische Versicherung zur Altersvorsorge

Honorartarife und Nettotarife der Continentalen Versicherung zur Altersvorsorge

Honorartarife und Nettotarife der Interrisk Versicherung zur Altersvorsorge

Honorartarife und Nettotarife der LV1871 Versicherung zur Altersvorsorge

Honorartarife und Nettotarife von der mylife Versicherung zur Altersvorsorge

Honorartarife und Nettotarife der Standard Life Versicherung zur Altersvorsorge

Honorartarife und Nettotarife der Volkswohl Bund Versicherung zur Altersvorsorge

Honorartarife und Nettotarife der Nürnberger Versicherung zur Altersvorsorge


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