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Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

  1. Was ist Honorarberatung?
  2. Was ist der Unterschied zwischen Honorarberatung und Honorartarifvermittlung?
  3. Warum gibt es Honorarberatung?
  4. Was macht die Honorarberatung?
  5. Wo wird Honorarberatung angewendet?
  6. Welche Leistungen gehören in die Honorarberatung?
  7. Was sind die Vorteile von Honorarberatung?
  8. Was sind die Nachteile von Honorarberatung?
  9. Was kostet Honorarberatung?
  10. Welche Gebührenmodelle gibt es zur Honorarberatung?
  11. Welche Alternativen gibt es zur reinen Honorarberatung und zur Provisionsberatung?
  12. Weiterführende Informationen!
  13. Welche Anbieter stellen Honorartarife zur Altersvorsorge Verfügung?

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Was ist Honorarberatung?

Empholene Kriterien und Entscheidungshilfen zur Auswahl von Honorartarifen zur Privaten RentenversicherungDie Honorarberatung ist in der Finanzdienstleistung, in der Anlageberatung und in der Versicherungsbranche, ein immer häufiger anzutreffender Begriff, der zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Die Erbringung einer Beratungsleistung (Wissensvermittlung zur selbständigen Entscheidungsfindung) gegen ein vorher vereinbartes und dem Verbraucher bekanntes Honorar (festgelegter Geldbetrag oder Gebühr) steht im Mittelpunkt der Honorarberatung. Die Bezeichnung des Honorarberaters und der dazugehörige Aufgabenbereich, sind in Deutschland, nicht eindeutig definiert.

Wenn wir uns einmal andere Berufszweige ansehen, dann finden Sie die Honorarberatung schon seit Langem bei Berufen wie Rechtsanwälten, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Ärzten usw. Das dort fällige Honorar wird nur eben sehr oft als Gebühr bezeichnet und steht für eine feste abrechenbare Größe, die als Gegenleistung für eine Beratung bzw. eine erbrachte Dienstleistung (z.B. Behandlung, Fallübernahme usw.) vom Kunden oder einem Verbraucher zu zahlen ist.

Bei Rechtsanwälten und Steuerberatern wissen Sie, dass Sie als Kunde oder Verbraucher die Dienstleistung eigenständig zu bezahlen haben. Bei Ärzten wissen das in der Regel die privat Versicherten, weil diese ihre Rechnungen vorwiegend selbst zahlen, bevor die Rechnungsbeträge mit der Krankenversicherung abgerechnet werden. Aber auch die gesetzlich Versicherten, bei denen die Gebühren vornehmlich direkt von den Krankenkassen gezahlt werden, bekommen dieses Honorar- bzw. Gebührensystem immer mehr zu spüren, wenn sie z.B. private Zuzahlungen an Zahnärzte oder bei Hilfsmitteln, aus der eigenen Tasche leisten müssen. Darüber werden Sie anteilig an den Gebühren und Honoraren beteiligt.

Was ist der Unterschied zwischen Honorarberatung und Honorartarifvermittlung?

Wie im oberen Abschnitt erklärt, bezieht sich die Honorarberatung im Kern auf die Beratung und Wissensvermittlung gegen Honorar bzw. Gebühr.

Empholene Kriterien und Entscheidungshilfen zur Auswahl von Honorartarifen zur Privaten RentenversicherungDer Bereich der Honorartarifvermittlung bzw. der Vermittlung von Honorartarifen steht nicht nur Honorarberatern offen, wird aber gern von den Honorarberatern für sich beansprucht.

Es gibt neben den Honorarberatern eine ganze Reihe von Vermittlertypen, gerade wenn es um Versicherungsprodukte geht, z.B. Versicherungsmakler und Mehrfachagenten, die mit speziellen Zusatzvereinbarungen Honorartarife vermitteln dürfen.

Tipp: Die entscheidenden Kriterien für den Verbraucher sollten bei der Auswahl eines Vermittler- oder Beratertyps als „Mindeststandard“ so ausgerichtet sein, dass auch diese keine Abschlussprovisionen und Betreuungsprovisionen erhalten, die Unabhängigkeit und die Neutralität in der Produktauswahl gewährleistet ist und ein verbraucherfreundliches Gebührenmodell zur Anwendung kommt.

Hinweis: Gerade bei Versicherungsmaklern mit einer Erlaubnis Honorartarife vermitteln zu dürfen, die per Gesetz als Sachwalter, nur im Auftrage eines Kunden unterwegs sind, sollten diese Voraussetzungen genauso gegeben sein, wie bei einem reinen Honorarberater.

Achtung: In der Praxis ergibt es sich häufig, dass ein Honorarberater den Beratungsprozess fließend in den Vermittlungsprozess und dann in einen fortlaufenden Betreuungsprozess übergehen lässt.

Die beiden zuletzt genannten Teile in der Dienstleistungskette, Produktvermittlung von Honorartarifen in Nettopolicen und Vertragsbetreuung von Honorartarifen, schließen sich zwar als der Beratung folgende Prozesse an, können aber auch vollkommen unabhängig und ohne den Honorarberater durchgeführt werden.

Aus diesem Grund ist der Service zur Nutzung der Honorartarifvermittlung oder die Vermittlung von Honorartarifen lediglich eine „Kann- Entscheidung“ von Seiten des Kunden. Ein Kunde oder Verbraucher sollte nach einer Honorarberatung, in der es ja um einen unabhängigen, anbieterneutralen und produktneutralen Wissenstransfer geht, selbst entscheiden können, wo er sich das Produkt bzw. die Zusammensetzung des Produktes einkauft. Es sollte demnach auch keine Rolle spielen, wenn der Kunde nach einer Beratung oder einfach nach einem Produktkauf auf eine fortlaufende Betreuung verzichtet und sich dieses Gebühren vielleicht einfach spart.

Tipp: Fragen Sie beim Honorarberater vor einer Beratung nach, ob sich der Beratungsprozess in Teilbereiche abgrenzen lässt und ob Sie nach der Beratung (Wissensvermittlung) und Empfehlung (z.B. Produktorientierung) seitens des Honorarberaters auch Ihren eigenen Weg gehen können.

Merke: Es kann sich durchaus lohnen diese einzelnen Prozesse zu trennen, denn ein Großteil der Serviceleistungen, die gern in die Honorarberatung eingeschlossen werden, stehen Ihnen als Kunden schon von Seiten der Produktgeber (z.B. Versicherungsgesellschaften, Banken oder Depotbanken) zu, so dass Sie im ungünstigen Fall, den Vorteil, den Sie durch eine Honorarberatung im ersten Schritt erzielen, im Nachgang wieder über Servicegebühren verlieren. Es wird ausdrücklich darauf verwiesen, sich mit weiterführenden Informationen zu den Gebührenmodellen der Honorarberater und Honorarvermittlung zu beschäftigen.

Warum gibt es Honorarberatung?

Empholene Kriterien und Entscheidungshilfen zur Auswahl von Honorartarifen zur Privaten RentenversicherungAuf die Berufsgruppe der Finanzanlageberater, Anlageberater, Versicherungsberater und Versicherungsvermittler (Versicherungsmakler, Mehrfachagenten, Ausschließlichkeitsvertreter) angewendet, sorgt die Beratung gegen Honorar (Honorarberatung) noch für allerlei Verwunderung, denn seit Beginn der moderneren Finanzdienstleistung gab und gibt es Finanzprodukte und Versicherungsprodukte, ohne dass dafür ein separates Honorar zu bezahlen ist.

Wenn Sie so wollen, arbeitet hier eine ganze Branche scheinbar umsonst! smile

Dass das natürlich nicht so ist, und in der Versicherungsbranche, im Geldanlagebereich, im Vermögensaufbau oder der Finanzdienstleistung durchaus sehr hohe Kosten für den Verbraucher entstehen, wird im Folgenden kurz erläutert und kann im Detail in den Beispielrechnungen zu den einzelnen Altersvorsorgeprodukten der flexiblen privaten Rentenversicherung, der Riester Rente, der Rürup Rente oder der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) nachgelesen werden.

Das Bezahlsystem oder Vergütungssystem der Finanzdienstleistung und Versicherungsbranche, wird auch als Provisionssystem, Provisionsberatung bzw. Courtagesystem oder Beratung gegen Courtage (bei Versicherungsmaklern) bezeichnet.

Der Kunde bekommt bei einer Bank, einer Versicherung oder einem Vermittler (Finanzdienstleister, Vermögensberater, Versicherungsvertreter, Mehrfachagent oder Versicherungsmakler) eine augenscheinlich kostenlose Beratung. Bezahlt wird der Vermittler oder Berater nach Abschluss von der jeweiligen Versicherung oder Bank, die das Produkt zur Verfügung gestellt hat. Denn die Gebühr (Provision oder Courtage genannt) die dann das Einkommen des Beraters oder Vermittlers darstellt, ist zu bestimmten Prozentsätzen bereits in den Finanzprodukten und Versicherungsprodukten enthalten.

Beide Systeme, die Honorarberatung und die Provisionsberatung, stellen einfach gesagt Vergütungssysteme dar, genauso, wie die Gebührenordnungen von Rechtsanwälten, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern oder auch Ärzten.

Im Gegensatz zu den Gebührenordnungen von Rechtsanwälten, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Ärzten, wo die Gebührenordnungen öffentlich einsehbar sind, tappt der Verbraucher oder Kunde in der Finanzdienstleistung oder Versicherungsvermittlung was die Höhe von Provisionskosten und Courtagekosten innerhalb der Produkte angeht, vollkommen im Dunkeln. Das heißt, die meisten Verbraucher wissen gar nicht, wieviel Kosten anteilig erhoben werden. Das bedeutet sie wissen auch gar nicht, was sie vielleicht sparen könnten, wenn sie den Vermittler oder Berater selbst bezahlen würden.

Deshalb gibt es neuerdings Honorartarife, für Versicherungsprodukte, in denen keine Provisionskosten oder Courtagekosten enthalten sind.

Durch diese neue Produktgeneration der Honorartarife und die Neuausrichtung der Vermittlertypen, hin zum Honorarberater oder Versicherungsmakler mit der Erlaubnis zur Vermittlung von Honorartarifen, wird bereits jetzt die Forderung vom Verbraucherschutz und den Verbraucherschützern umgesetzt, dem Endkunden oder Verbraucher mehr Transparenz und Fairness zukommen zu lassen.

Was macht die Honorarberatung?

Ziel dieser Beratungsleistung gegen Honorar oder Honorarberatung ist es, dem Verbraucher Wissen z.B. zu Versicherungsprodukten (Private Altersvorsorgeprodukte wie die private flexible Rente, Riester Rente, Basisrente oder die betriebliche Altersvorsorge) und Finanzanlagen (Geldanlagen oder Vermögensanlagen) bzw. Finanzprodukten (z.B. Darlehen) zu vermitteln bzw. Hintergrundinformationen zu liefern.

Empholene Kriterien und Entscheidungshilfen zur Auswahl von Honorartarifen zur Privaten RentenversicherungDer Verbraucher soll mit Hilfe der Beratung in die Lage versetzt werden, sich eine eigene Meinung zu bilden. Das vermittelte Wissen und die Hintergrundinformationen sollen Verbraucher dazu befähigen, in der Zukunft unabhängig und ohne Verkaufsdruck eigene Entscheidungen, hinsichtlich Produktauswahl und Produktzusammensetzung zu treffen. Es geht um die Gewährleistung einer von Banken und Versicherungen unabhängigen Hilfestellung, die im engeren Sinne der Herleitung einer Entscheidung für den Verbraucher dient und die vor allem von dem Verbraucher selbst getroffen werden kann.

Tipp: Der Übergang vom Prozess der Beratung und Wissensvermittlung für die die Honorarberatung im Kern steht, geht meist fließend in andere weiterreichende Serviceleistungen über. Das ist für den Verbraucher nicht immer einfach zu unterscheiden und auch nicht immer von Vorteil. So werden z.B. der konkrete Vertragsabschluss und die laufende Vertragsbetreuung gern ebenfalls in die Honorarvereinbarung oder auch Dienstleistungsvereinbarung und somit in die Honorarberatung integriert.

Diese Anschlussleistungen sollten Verbraucher als Folge einer unabhängigen und neutralen Honorarberatung sehr wohl in der Lage sein, selbst zu erfüllen, ohne dafür wieder und wieder Honorare, Gebühren und somit Kosten zu produzieren.

Merke: Die meisten Produktanbieter (Versicherungen, Banken, Kapitalanlagegesellschaften) stellen nach Vertragsschluss automatisch einen Vertragsservice zur Verfügung, so dass ein zusätzlicher verwaltender Aufwand durch externe Berater oder Vermittler nicht unbedingt notwendig ist. In der Regel sind dafür in den Anlageprodukten, den Versicherungsprodukten oder auch Finanzprodukten von Produktanbieterseite schon Verwaltungsgebühren enthalten.

Es empfiehlt sich diese Kostenpunkte zu prüfen und zu hinterfragen. Sehen Sie sich dazu auch die Gebührenmodelle zu Honorarberatung und zur Vermittlung von Honorartarifen an.

Wo wird Honorarberatung angewendet?

Die Honorarberatung wird vorwiegend im Bereich der Anlageberatung, der Finanzanlageberatung und der Altersvorsorgeberatung eingesetzt, weil dort der Gewinn bzw. der Mehrwert über Honorartarife, für den Verbraucher besonders hoch ist.

Es gibt jedoch auch andere Bereiche, wie z.B. die private Krankenversicherung (überwiegend für den Tarifwechsel bei bestehenden Verträgen, die biometrischen Risiken (z.B. Berufsunfähigkeitsversicherung oder Krebsversicherung) oder auch Sachversicherungen (Haftpflicht, Hausratversicherung usw.), bei denen einige Anbieter Honorartarife anbieten.

Während sich die Honorartarife bei den Anlageprodukten durchaus rechnen, kann es gerade bei den Sachversicherungsprodukten für Verbraucher durchaus sinnvoller sein, weiter auf Produkte zu setzen, die Provisionen oder eben auch Courtagen enthalten.

Ursache hierfür ist, die sehr unterschiedliche Kalkulation der Anbieter. So können die Produkte mit Provisionen oder Courtagen durchaus günstiger sein, als Produkte ohne Provisionen und Courtagen.

Ob sich das in Zukunft ändern wird, hängt davon ab, ob noch mehr Versicherungsgesellschaften auch im Sachversicherungsbereich auf das System mit den Honorartarifen setzen werden.

Welche Leistungen gehören in die Honorarberatung?

In die Honorarberatung gehört in erster Linie die unabhängige, produktneutrale und anbieterneutrale Beratungsleistung, durch die der Verbraucher Wissen und Hintergrundinformationen vermittelt bekommt.

Der Verbraucher soll in die Lage versetzt werden, eigenständig Entscheidungen zu treffen, ohne das Einwirken von Banken, Versicherungen, aber auch ohne den Einfluss von Vermittlern und Beratern.

Weiterführende Leistungen, die gern mit in die Honorarberatung eingebunden werden sind z.B. der Vertragsabschluss und die Begleitung des Vertragsabschlusses, die Vertragsbetreuung, die Abfrage von Guthabenständen, die Verwaltung der Vermögensanlagen, die Unterstützung in Schadensangelegenheiten.

Tipp: Es gilt als Verbraucher zu beachten, dass jeder einzelne dieser Prozesse auch für sich selbst stehen kann und je nach Vermittler oder Beratertyp unterschiedlich mit Gebühren oder Honoraren belegt ist. Es gibt in Deutschland für die Bereiche Finanzdienstleistung und Versicherungsvermittlung keine einheitliche Gebührenregelung oder Honorarregelung. Hier lohnt es sich, die Gebührenmodelle von verschiedenen Vermittlern und Beratern aus dem Bereich der Honorartarife anzusehen.

Was sind die Vorteile von Honorarberatung?

Durch die Honorarberatung können im Rahmen der Wissensvermittlung, Empfehlungen auch ohne eine Produktvermittlung gegeben werden. So könnte der Berater oder Vermittler z.B. für Sie den Hinweis geben, erst einmal sämtliche Verbindlichkeiten (Schulden) zu tilgen, bevor Sie ihr Geld neu investieren bzw. in Anlageprodukte binden.

Der Hauptvorteil durch die Honorarberatung ist gerade in der Anlageberatung, der Finanzanlageberatung und der Altersvorsorgeberatung in den reduzierten Kosten innerhalb der Honorartarife zu sehen.

Honorartarife sind in der Regel, marktübliche Produkte, die frei von Provisionszahlungen und Courtagezahlungen seitens der Produktgeber (Versicherungen, Banken oder Kapitalanlagegesellschaften) an Vermittler und Berater sind.

Bei diesen Tarifen entfallen alle Abschlussprovisionen, Betreuungsprovisionen und in vielen Fällen sind auch die Verwaltungsgebühren der Produktgeber selbst reduziert. Wenn es sich um fondsgebundene Produkte handelt oder einfach nur Fonds, sind auch dort nochmals reduzierte Kosten zu verzeichnen, denn die dort üblichen Kick-Back- Zahlungen (Provisionen an Banken und Versicherungen) fallen immer häufiger weg und werden dem Guthaben des Verbrauchers gut geschrieben.

Da die oben beschriebenen Provisionen oder Courtagekosten in Provisionstarifen meist prozentual an das gesamte Guthaben oder Vermögen der Kunden und Verbraucher gekoppelt werden und zudem in einigen Bereichen jährlich wiederkehrend sind, ist der Vorteil über Honorartarife im Anlagebereich bzw. in der Altersvorsorge besonders hoch.

Ein Kunde oder Verbraucher hat über Honorartarife von Beginn an mehr von seinem Geld zur Rücklagenbildung, zur Altersvorsorge oder zum Vermögensaufbau. "Je weniger Kosten diese Produkte enthalten, desto höher ist der Ertrag.

Tipp: Damit Sie als Verbraucher auch wirklich von den Vorteilen der Honorartarife profitieren, sollten Sie sich mit den Gebührenmodellen für Honorartarife und der Honorarberatung beschäftigen, denn gerade prozentual erhobene Gebühren und Honorare, die vielleicht noch über jedes Jahr mitgeführt werden , können ganz schnell einen negativen Effekt bewirken.

Was sind die Nachteile von Honorarberatung?

Das Honorar wird nach der Beratung unabhängig vom Ergebnis fällig!

Wenn sie sich mit dem Gedanken tragen, sich gegen Honorar beraten zu lassen, dann kann es Ihnen wie beim Lesen eines neuen Buches ergehen. Sie werden erst am Ende wissen, ob Sie der Inhalt der Beratung, Ihrem gewünschten Ziel nachhaltig näher gebracht hat.

Auch wenn das Erstgespräch zur Orientierung meist kostenfrei ist, so müssen Sie ein vereinbartes Honorar nach erbrachter Beratung oder Dienstleistung sehr wohl bezahlen, auch wenn Ihnen das Ergebnis bzw. die Empfehlung nicht gefällt.

Tipp: Informieren Sie sich bei mehreren Anbietern zu Honorartarifen und deren Gebührenmodellen, denn es gibt auch in diesem Bereich Vermittler und Berater die, je nach Geschäftsmodell durchaus kostenfrei und trotzdem unabhängig und neutral beraten.

Honorarberatung kann auch teurer sein als Provisionsberatung!

Eine Honorarberatung ist in der Regel dann teurer, wenn die Provisionen innerhalb eines Produktes weit geringer ausfallen, als das anfallende Honorar für eine Beratung oder die Dienstleistung.

Das kann gerade bei Sachversicherungen (Haftpflicht, Hausrat, Unfall, Kfz Versicherung usw.), die von Hause aus schon sehr wenig kosten, der Fall sein.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Honorarvereinbarung so getroffen wurde, dass die Kosten für die Beratung und fortlaufende Betreuung genauso hoch oder sogar höher angesetzt werden, wie bei Tarifen mit Provisionsgebühren oder Courtagegebühren. Das kann leicht passieren, denn die wenigsten Verbraucher kennen die, in Finanzprodukten einkalkulierten Provisionen.

Tipp: Die Prüfung der Gebührenmodelle der einzelnen Honorarberater und Honorartarifvermittler wird ausdrücklich empfohlen. Lassen Sie sich genau aufschlüsseln für welche Leistungen welche Kosten aufgerufen werden. Erkundigen Sie sich nach Festpreisen oder Fallbezogenen bzw. Pauschalpreisen.

Interessenkonflikte sind auch bei der Honorarberatung möglich!

Bei der Honorarberatung handelt es sich um eine Dienstleistung. Da diese Dienstleistung von Menschen ausgeführt wird, spielen gerade im Beratungsprozess und Vermittlungsprozess das Wissen, die Erfahrungen und die Risikoneigung der Vermittler und Berater zu Honorartarifen eine Rolle. Jeder einzelne Vermittler- und Beratertyp wird seine Empfehlungen auf Grundlage seiner Erfahrungen und seinem Vorwissen geben. Und jeder Kunde bringt seine individuelle Risikoneigung mit in den Entscheidungsprozess ein.

Die Empfehlungen der Vermittler und Berater werden von Verbraucherseite nicht immer verstanden oder mitgetragen, dass kann dazu führen, dass der Beratungsprozess angepasst, verlängert oder wiederholt werden muss. Das wiederum könnte mehr Kosten auf den Plan rufen, mit denen Sie vorher nicht gerechnet haben.

Ein weiterer Konflikt könnte dadurch zustande kommen, wenn das Honorar an bestimmte Zielvorgaben geknüpft ist. Der Berater ist bestrebt, das vorgegebene Ziel (z.B. einen bestimmten Ertrag bei einer Geldanlage) zu erreichen und richtet die Anlageentscheidungen folglich auch etwas Chancenorientierter aus. Das sich ergebende Risikoprofil, deckt sich jedoch nicht mit dem des Kunden, denn der ist vielleicht doch eher sicherheitsorientiert.

Das muss alles nicht böswillig oder vorsätzlich erfolgen, denn gerade die Risikoeinschätzung ist oft an viele emotionale Erfahrungen geknüpft. Haben Sie zum Zeitpunkt der ursprünglichen Risikoanalyse viele positive Erlebnisse, könnten Sie eher risikofreudiger gestimmt sein und dies in den Entscheidungsprozess einfließen lassen.

Wenn Sie einige Zeit später negative Erlebnisse haben, dann wird sich auch Ihr Entscheidungsverhalten zu Chance und Risiko verändern. Daher tritt dieser Konflikt weitaus öfter auf als es Verbraucher vielleicht denken.

Ein anderer Konflikt könnte entstehen, wenn der Beratungsprozess so aufgebaut ist, dass eine fortlaufende Beratung oder auch Folgeberatungen installiert werden. Eine erhöhte Beratungsdauer steht nicht zwingend für mehr Qualität, aber in der Regel für ein höheres Honorar bzw. eine höhere Gebühr.

Was kostet Honorarberatung?

Wenn Sie wissen wollen, was Honorarberatung (eine Beratung / Wissensvermittlung gegen Honorar) oder Honorarvermittlung (Vermittlung von Produkten gegen Honorar) kostet, dann sollten Sie sich die Gebührenmodelle dazu etwas genauer ansehen.

Die Möglichkeiten der Preisbildung zu den Gebühren oder Honoraren sind sehr vielfältig und können von Berater zu Berater schon einmal extreme Unterschiede hervorbringen. Hier lohnt es sich auf jeden Fall einmal etwas genauer zu recherchieren und vor allem Zeit in den Vergleich der Gebührenmodelle zu investieren.

Empfehlung: Bei der Bewertung der Gebühren- bzw. Honorarmodelle sollten Sie immer das Prinzip der Verhältnismäßigkeit im Blick behalten.

Einige Gebühren- oder Honorarmodelle werden prozentual an Guthaben oder Umsätze gekoppelt und sind darauf ausgelegt, die Dienstleistungen des Honorarberaters oder Honorarvermittlers über mehrere Jahre, wenn nicht sogar über die gesamte Vertragslaufzeit zu finanzieren.

Es wird hier empfohlen, vor dem Vertragsschluss nachzurechnen, denn die Erfahrung zeigt, dass sich die ergebende Kostenentwicklung bei Prozentangaben für den Verbraucher nach einiger Zeit sehr nachteilig auf das Vermögen auswirkt.

Welche Gebührenmodelle gibt es zur Honorarberatung?

Einkommenshonorar – Das Honorar ist direkt an das Einkommen des Verbrauchers gekoppelt. Hier wird meist ein Prozentualer Anteil vereinbart.

Empfehlung: Bei Honoraren die über einen bestimmten Prozentsatz an Einkommen oder Sparguthaben gekoppelt sind, sollte sich jeder Verbraucher fragen, ob die gebotene Beratungsleistung oder allgemeine Dienstleistung rund um die Honorarberatung oder auch Honorarvermittlung in einem gesunden Verhältnis stehen.

Erfolgshonorar – Dieses Honorar fällt nur an, wenn bestimme Ziele erreicht werden. Das könnte z.B. die Erfüllung von Renditezielen sein.

Empfehlung: Wenn ein Vermittler oder Berater tatsächlich einen echten Einfluss auf solche schwer vorhersehbaren Ereignisse hat, dann kann das durchaus ein guter Weg sein, denn hier zahlt der Verbraucher nur bei echtem Erfolg.

Fallbezogenes oder Pauschalhonorar – Diese Honorar wird nur erhoben, wenn eine bestimmte Dienstleistung abgefragt wird. Diese Honorarform ist unabhängig von Stundensätzen oder Prozenten, die an Guthaben oder Einkommen gekoppelt sind. Der Verbraucher zahlt in der Regel nur, wenn er für sich den Bedarf an der Beratung oder dem Service rund um den Honorartarif oder die Dienstleistung als sinnvoll erachtet. Dieses Fallbezogene Honorar oder Pauschalhonorar ist in der Regel ein einmaliges Honorar, das pro Fall (z.B. Abschluss eines Honorartarifes oder gesonderte Serviceleistung zu einem Honorartarif) separat abgerechnet wird.

Empfehlung: Als Verbraucher sollten Sie hier prüfen, ob Aufwand und Nutzen in einem fairen Verhältnis stehen. Fragen Sie sich, welche Leistungen und Service bekommen Sie von den Versicherungsgesellschaften, die Ihren Vertrag verwalten und was sollten Sie tatsächlich als gesonderte Dienstleistung über den Versicherungsmakler mit der Erlaubnis zur Honorarvermittlung oder den Honorarberater buchen.

Mengenhonorar – Hier wird das Honorar erhoben, indem es an den einzelnen Vertrag gekoppelt ist. Das bedeutet Pro Vertrag den der Verbraucher bei einem Vermittler oder auch Honorarberater in die Betreuung gibt muss er eine Gebühr zahlen. Diese Gebühren fallen meist monatlich oder auch jährlich immer Wiederkehrend an und dienen der fortlaufenden Betreuung.

Empfehlung: Auch hier gilt von Verbraucherseite zu prüfen, ob Aufwand und Nutzen in einem sinnvollen Verhältnis stehen.

Umsatzhonorar – Hier wird die Beratung und Dienstleistung bezahlt, indem vom Vertragsguthaben ein fester Prozentsatz entnommen wird. Diese Vergütung wird gern als laufende oder auch jährlich wiederkehrende Betreuungsgebühr oder auch Servicegebühr erhoben.

Empfehlung: Bei diesen Gebühren im Bereich der Honorartarife und Nettotarife für Nettopolicen oder auch Fondsdepots sollte ein Verbraucher genau prüfen, welche echte Dienstleistung dahinter steht. Bei den meisten Produktanbietern erhalten Sie als Verbraucher nach dem Abschluss eines Vertrages, zur privaten Altersvorsorge als Nettopolice, zu Riester-Renten, zu Rürup-Renten oder Basisrenten, zu betrieblichen Altersvorsorgen oder eben auch Fonds und Fondsdepots, direkten Zugriff auf die zukünftige Gestaltung, die jährlichen Wertentwicklungen und die fortlaufende Verwaltung und Betreuung des Vertrages. Das ist eine Dienstleistung, die in der Regel schon von Hause aus von den Produktgebern als Service erbracht wird und für die ein Verbraucher schon innerhalb des Honorartarifs eine Gebühr an die jeweilige Versicherungsgesellschaft oder Bank mitbezahlt.

Daher sollte sich jeder Verbraucher Fragen, ob diese Gebühr tatsächlich sinnvoll ist?

Unter Umständen verlieren Sie als Verbraucher über ein prozentual erhobenes Honorar den Vorteil, den Sie über den Wegfall von Betreuungsprovisionen und reduzierten Verwaltungsgebühren vorher erzielt haben.

Zeithonorar – Hier wird für die Beratung und Dienstleistung ein fester Stundensatz vereinbart. Fällt in der Regel immer nur dann an, wenn eine Dienstleistung abgefordert wird.

Empfehlung: Als Verbraucher ist es nicht einfach nachzuvollziehen, welch tatsächlicher Aufwand hinter der Dienstleistung steht, daher sollten sich Verbraucher die getätigten Arbeitsschritte detailliert aufschlüsseln lassen und auf Plausibilität prüfen. So kann man als Verbraucher abwägen, ob die erhobenen Stundensätze tatsächlich gerechtfertigt sind.

Welche Alternativen gibt es zur reinen Honorarberatung und zur Provisionsberatung?

Die Honorarberatung könnte besonders im Bereich der Anlageberatung, der Finanzanlageberatung und der Altersvorsorgeberatung eine gute Alternative zu den bekannten Provisions- oder auch Courtagemodellen darstellen. Das trifft besonders zu, wenn Sie sich als Verbraucher nur mit minimalem Aufwand mit dem Thema Geld investieren, Geld anlegen oder auch Geld gesichert vermehren, beschäftigen wollen.

Tipp: Beachten Sie auch dazu die Hinweise zu den Gebührenmodellen der Honorarberater und der Vermittler von Honorartarifen.

Wenn Sie als Verbraucher tatsächlich etwas mehr Durchblick haben wollen und sich nicht ständig der Abhängigkeit von Beratern und Vermittlern unterwerfen wollen, dann könnte der nächste Hinweis interessant sein.

Tipp: Ich empfehle etwas Zeit zu investieren. Nutzen Sie diese Zeit z.B. um eine Grundlagenschulung oder einen Grundkurs zum Thema Finanzen und Versicherungen zu besuchen oder um ein Buch zum Thema Geld oder zu den Grundlagen des Investierens zu lesen. Oder schauen Sie nach Plattformen im Internet, die Ihre Beratungsleistung kostenfrei anbieten. Rufen Sie dort an und stellen Sie Ihre Fragen. Sammeln Sie einfach eigenes Basiswissen.

Sie werden dadurch langfristig die besseren Entscheidungen treffen, denn Sie werden verstehen, dass das Anlegen bzw. Investieren von Geld durchaus nicht nur von sogenannten Experten durchgeführt werden kann.

Das Prinzip des Investierens ist schon so alt und im Wesentlichen hat sich an den Grundlagen dazu auch nichts geändert, dass Sie es nicht auch selbst bewältigen könnten.

Weiterführende Informationen zu Honorartarifen!

Siehe auch: Honorarberatung auf wikipedia

Siehe auch: Honorartarif auf wikipedia

Siehe auch: Nettopolice auf wikipedia

Welche Anbieter stellen Honorartarife zur privaten Altersvorsorge zur Verfügung?

Honorartarife Allianz
Honorartarife Alten Leipziger
Honorartarife Arag
Honorartarife Axa
Honorartarife Basler Versicherung
Honorartarife Canada Life
Honorartarife Condor
Honorartarife Continentale
Honorartarife Die Bayerische
Honorartarife fairr Riester
Honorartarife Inter Versicherung
Honorartarife Interrisk
Honorartarife Liechtenstein Life
Honorartarife LV1871
Honorartarife Münchener Verein
Honorartarife myLife
Honorartarife Nürnberger
Honorartarife PrismaLife
Honorartarife Standard Life
Honorartarife Die Stutgarter
Honorartarife Vienna Life
Honorartarife Volkswohl Bund
Honorartarife Ideal Versicherung


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